Yogatherapie zum Stressabbau

Yoga ist das zur Ruhe Komme der Gedanken im Geist (Patanjali)

Das moderne Leben ist komplex und unser Alltag gleicht oft einer einzigen Reizüberflutung, die mit voller Wucht über uns schwappt. Studien zufolge ist Stress die Ursache von 50-75 % aller Arztbesuche. Laut WHO ist Stress sogar die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Rund 70 % der Deutschen leiden unter Stress.

Was ist Stress?

Stress ist ein Reaktionsmuster des Körpers, dass sich aus verschiedenen physischen, emotionalen und psychischen Aspekten zusammensetzt, mit denen wir auf Ereignisse reagieren. Es gibt zwei Arten von Stress.

Eustress ist der sogenannte „positive“ Stress, der uns beflügelt und uns z.B. dazu motiviert unsere Ziele zu erreichen.
Distress hingegen ist „negativer Stress“, der uns in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und das permament. Dies führt früher oder später zu Krankheit und Depression.

Was sind die Ursachen für Stress?

Ängste, Leistungsdruck, Ärger im Job, Erwartungsdruck, Zeitdruck, Lärm, Eile oder Sucht stellen Ursachen für negativen Stress dar. Aber auch das Bedürfnis danach anerkannt und erfolgreich zu sein und der Druck, sich finanziell abzusichern führen zu Stress.

Wie reagiert der Körper auf Stress?

Der Blutdruck steigt, Herzschlag und Atmung werden schneller, die Muskeln spannen und verkrampfen, die Libido vermindert sich, hinzu kommen Symptome wie Tinnitus, Kopfschmerzern, Energielosigkeit, Schlafstörungen, letztlich Depression, zum Beispiel die sogenannte Erschöpfungsdepression.

Stressreaktionen verbrauchen eine Menge Energie. Wenn sie zu lange andauern, startet der Körper mit einer Gegenrektion. Irgendwie muss er den hohen Energieverbrauch ja senken. Darum produziert er unter anderem Cortisol – das wichtigste Anti-Stress-Hormon des Körpers, das ihn vor den negativen Folgen des Stress schützen soll. Ein erhöhter Cortisol-Spiegel tritt bei andauernder Stresssituation ein und führt auf Dauer zu Erschöpfung. Vor allem die Nebennieren, die für die Hormonproduktion zuständig sind, können dann über den Tag verteilt nicht mehr genügend Hormone zur Verfügung stellen.

Therapeutisches Yoga zum Stressabbau

Flexibler werden, auch mal etwas aus der Hand geben können und sich selbst wieder spüren – das ist für gestresste Menschen besonders wichtig.  Die eigenen Grenzen spüren und Spannungen und Blockaden abbauen ist essenziell auf dem Selbsheilungsweg.
Yoga reduziert den negativen Einfluss von Stress auf Körper und Geist. Das regelmäßgie Üben der Asanas (Körperübungen) und Pranayamas (Atemübungen) hilft dabei, die Nerven zu stärken, die Zellen zu durchbluten und somit im Alltag Stresssituationen besser bewältigen zu können.
Gemeinsam (in meinen Kursen oder als Einzeltherapie) werden wir üben, den Körper durch die Arbeit mit dem Geist zu entspannen und den Geist zu zentrieren und zur Ruhe zu bringen.